Schneeschuhtrekking rund um den Mont Suchet im Waadtländer Jura 2016

 

Borne

 

Ausblick vom Mont Suchet

Wappen Savoyen

Wappen Vaud

 

 

 

Pilgerwanderung von Bartenheim F nach Vicques JU Oktober 2016

 

völkerverbindene Dreiländerbrücke

 

Mittlere Brücke Basel - lange Zeit die einzige Brücke zwischen Basel und Rheinmündung

 

z'Basel am mym Rhy - jo do mechd dr Dino si

 

im Aufstieg zum Blattenpass

Eine äusserst vielfältige Wanderung entlang der Anflugschneise des Flughafens Basel-Mulhouse, über Autobahnbrücken. Durch das weitflächige Naturschutzgebiet "Petite Camargue Alsacienne" zum Ufer des schiffbaren Zweig des Rheins, dem Grand Canal d'Alsace. Flussaufwärts gehts Richtung Dreiländerecke, wo die Schweiz, Deutschland und Frankreich zusammentreffen.

Auf eigene Art interessant auch die "grenzenlose" Besiedelung mit Lagerhäusern und Silos, Produktionshallen und Bürohochhäuser, Barrieren entlang von Bahngeleisen, Zäune mit Videoüberwachung, Parkplätzen und Fahrradunterstände - und plötzlich stehst du vor dem Zollgebäude, wo sich Richtung Frankreich zurückfahrenden Grenzgängerinnen und Grenzgänger stauen - immer eine Person in jedem Auto.

In der Abenddämmerung gehts weiter rheinaufwärts bis zur Jugendherberge im St. Alban-Quartier. Die Nachtruhe ist sehr eingeschränkt, weil eine Guggenmusik aus der Ostschweiz frühmorgens ziemlich lautstark vom Ausgang zurückkommt.

Weiter gehts am nächsten Morgen für einen ersten Ueberblick über die herbstliche Stadt auf den Hügel St. Margarethen und den Wasserturm auf dem Bruderholz. Im Süden ist der Hügelzug des Blauen sichtbar und der rückt immer näher, je weiter die Wanderung durch Feld und Wald geht.

Hinter Ettingen steigt der Weg an zum Blattenpass auf 574 m. Ueber den Blattenpass führte zu römischen Zeiten eine Heerstrasse, die Birsenge Angenstein umgehend. Mein Weg führt in der Gegenrichtung weiter zum Dorf Blauen. Im Städli Laufen gibts am Sonntagmorgen einen Kaffeehalt mit Mandelgipfel.

Gestärkt wandere ich durchs Stadttor, beim Bahnhof und der Keramikfabrik vorbei, passiere auf dem Planetenweg Sonne, Venus, Erde, Mars. Hinter Jupiter verlasse ich das Universum und mache in der Nähe des Stürmechopfs in der Jägerhütte meine Mittagspause. Mit Salami im Bauch und neuem Mut tipple ich durch Grindel und auf einem ziemlich steilen Aufstieg hoch zum Fringeli-Pass auf 712 m. Historiker vermuten, dass auch über diesen Geländeeinschnitt ein römischer Weg als Querverbindung vom Pierre de Pertuis Richung Augusta Raurica geführt hat.

Auf der sanft absteigenden Südseite führt der mein Weg über die Kantons-, Sprach- und Kulturgrenze ins Val Terbi durch eine sanft gewellte Wanne zur Postautostation in Vicques. Gleich gegenüber der Station ein kühnes Betondach, abgestützt auf drei kurzen Säulen, die Ende der 50er Jahre erbaute kath. Kirche. Sie ist unter Liebhabern von Glaskunst auch bekannt für ihre Glasmalereien.

 

 

 

 

 

Pilgerwanderung von Solothurn nach Schmerikon am Obersee September 2016

 

Aare-Lauf Vogelroupfi gegenüber Berken BE

 

Seesteg Rapperswil - Hurden

Beinwil am Hallwilersee

 

 

 

Hr. Burkard Beinwil im Freiamt AG

 

 

 

Nachtwandern Sommer 2015

 

 

Sonnenuntergang und Sonnenaufgang sind Elemente des Nachtwanderns

Sommernächte sind Nachtwandernächte!

 

z.B. von Bern aus nach Burgdorf, alles der Aare entlang nach Aarberg. Oder von Belp nach Amsoldingen.

Schon mal Vogelkonzert morgens um 2 Uhr gehört? Rohrsänger machens möglich!

 

 

Pilgerwanderungen Frühjahr 2016

auf dem Bettlerpfad von Freiburg im Breisgau -

auf der Diretissima auf dem Weg durch Staufen, Sulzburg, Badenweiler, Feldberg, Feuerbach, Efringen-Kirchen, Fischingen, Oetlingen auf den Tüllinger Hügel und dann nach Basel.

 

Leider gibts keine Bilder - ich hab nicht aufgepasst beim Speichern und schwupps - weg waren sie.

von Delle F bis nach Zwingen

zuerst der grünen Grenze entlang auf dem Chemin des Bornes und dann durch die Dörfer Liebsdorf!, Bendorf, Pfirt-Ferrette des Sundgaus. Vorbei an der mythischen Kirche St. Martin des Champs, der grössten lebenden Buche des Kantons Solothurn im Wald von Rodersdorf zur Jugendherberge Rotberg.

Am nächsten Tag dann Aufstieg durch die Chälle-Schlucht auf den Blauepass und auf der Südseite hinunter zur Wallfahrtskapelle Chlei Blauen und weiter auf den Talboden nach Zwingen.

 

 

 

Winter-Schneeschuhtrekking entlang des Chemin des Bornes Februar 2015

 

Grenzstein Nr. 177

 

sibirische Schweiz bei Les Bayards NE

Chemin des Bornes

 

 

 

Herbst-Trekking 2014 von Habkern nach Altdorf

 

Sarnersee

 

Surenenpass

Schächental

 

 

 

 

 

Wandern mit den Augen

 

 

 

Vollmond-Nachtwanderungen Bern - Pont de Thielle und Bern - Fribourg Juni 2014

mach Dir selber ein Bild

Eine Nachtwanderung ohne künstliches Licht: ein Lusterlebnis.

Der Mond erhellt den Weg. Alle Sinne sind geschärft. Die Füsse bekommen Augen. Die Ohren weiten sich. Und was für ein Geruch zieht durch die Nase?

Hören bekommt eine ganz neue Bedeutung.

Ein einzelner Vogel, der nachts um 2 Uhr singt, Frösche quaken,.

Der Wind streicht durch die Haare.

Unmerklich lichtet es sich hellschwarzdunkelblau zu einem neuen Tag

 

Streckenkarte Bern - Pont de Thielle

 

Streckenkarte Bern - Fribourg

 

 

 

Auffahrts-Pilgerwanderung Basel - Solothurn Mai 2014

 

 

 

 

 

 

 

Der Jura zwischen Basel und Solothurn ist immer wieder für eine Ueberraschung gut, abwechslungsreich und vielfältig - welche Route auch immer "dran" ist. Innherhalb 4 Tagen sind wir zu Dritt unterwegs vom Basler Rhein nach Mariastein, übers Metzerlenchrüz nach Laufen; übers Welschgätterli wieder hinunter nach Beinwil. Dann auf die Hohe Winde über den Scheltenpass und durch die Wolfsschlucht nach Welschenrohr und zuletzt über denWeissenstein an die Aare nach Solothurn.

Heuer habe ich die Strecke von der Tannmatt die Wolfsschlucht hinunter nach Welschenrohr kennengelernt. Landschaftlich eindrucksvoll, eher steiler Abstieg und urtümlich durch die Schlucht. Der Aufstieg auf den Weissenstein-Rücken ist auch eine Fleissarbeit - aber schön einen Schritt nach dem andern aufwärts - und irgendwann ist "oben". Leider war es ziemlich dunstig, so dass von den Alpen nur eine Ahnung zu sehen war. Empfehlenswert der Abstieg via Oberdorf - weniger steil als der direkte Abstieg nach Rüttenen. Für Barock- und Stukkaturenfreunde ist die Wallfahrtskirche von Oberdorf eine Augenweide.

Und zum Abschluss eine kühlendes Bier direkt an der Aare...

 

 

 

 

Schneeschuh-Trekking: vom Thunersee zum Kemmeriboden März 2014

 

 

 

 

 

 

Aufstieg vom Thunersee von Merligen entlang des Grönbaches durch die Hölle hoch ins Justistal und weiter bis zum Hinterstberg.

Vom sicheren Talboden aus höre ich auch nachts Schneerutsche vom steilen Hang abgleiten.

Früher Aufstieg auf hartem Schnee durchs Couloir zum Oberberg. Auf dem Schneeschuhpfad durchs Seefeld mit einem Abstecher zum Tropfloch. Begegnung mit aktiven Fichtenkreuzschnäbel. Via Grünenbergpass Abstieg zum Trogenmoos.

Am dritten Tag weiter Abstieg zur Traubachalp und gleich wieder hoch zum Haglätsch. Lange Mittagspause auf der Terrasse mit Ausblick auf die Berner Hochalpen. Nachmittagswanderung zur Hoganthütte.

Toller Sonnenaufgang, Morgenkonzert der giggeriggen Birkhähne. Aufstieg auf hartem Schnee auf den Furggengütsch. Eine Stunde später beim Abstieg zurück zur Hütte wird der Schnee schon sulzig. Nachmittags Rückmarsch zum Kemmeriboden. Der gefährlichste Teil der 4-Tageswanderung ist der letzte Glatteiskilometer auf der Strasse zum Kemmeribodenbad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Winter-Pilgerwanderung mit den Schneeschuhen "Solothurnerweg" Altjahreswoche 2013

 

 

 

 

 

Vom Bahnhof aus mache ich mich auf durch das Städtli Solothurn Richtung Oberdorf und schalte einen ersten Halt bei der Wallfahrtskirche ein. Ein eindrücklicher Bau mit sehenswerten Gips-Stukkaturen aus der Barockzeit.

Dann gilts ernst: ich steige auf durch den Wald zum im Winter geschlossenen Kurhaus Weissenstein. Einen kurzen Ausblick ins Mittelland kann ich erhaschen, dann hüllt der aufsteigende Nebel alles ein. Weiter geht's zum Berggasthaus hint. Weissenstein wo ein Ölfi-Bier, ein Metzgete-Teller und eine Matraze im Massenlager auf mich warten. Am zweiten Tag will ich zur Hasenmatt aufsteigen. Leider hüllt der Nebel wieder den Gipfel ein. Heute also keine Bellevue. Via Althüsli steige ich ab nach Gänsbrunnen. Auf der anderen Talseite geht's durch den Wald wieder hinauf, wo ich entlang der historischen Standesgrenze zwischen Solothurn und dem Fürstbistum Basel beim Grossen Malsenberg beim Harzer vorbei komme Richtung Propstenberg. Auf den letzten 500 m bis zum Berghof Probstenberg gehe ich entlang der in den letzten Jahren neu aufgebauten Trockenmauer. Das ebenfalls neue Haus -ein moderner Bau mit grossen Fenstern, die einen genialen Ausblick Richtung Vogesen und Sonnenuntergang ermöglichen - fern sehen vom Feinsten. Die Gebrüder Bürgi haben sich da was Tolles einfallen lassen und bieten Unterkunft für Gruppen und Einzelwanderer an. Sehr empfehlenswert - aber unbedingt vorher anrufen bei Oliver Bürgi 079 372 57 10!!!

Am dritten Tag die Schlussetappe durch den Nebel via Mieschegg, obere Tannmatt, Zentner zum Scheltenpass. Weiter der Aufstieg auf die Hohe Winde - und siehe da, der Himmel tut sich auf und ermöglicht wie erhofftt einen Ausblick in die Vogesen und den Schwarzwald. Ich bleibe dort sitzen und geniesse Sonne, Sicht und Trockenfrüchte. Mit der einbrechenden Dämmerung dann der gemächliche Abstieg ins Lüsseltal nach Beinwil hinunter, wo ich mich unterwegs noch mit einem Jäger unterhalte.

Im Kloster Beinwil treffe ich beim heissen Tee auf alte Bekannte von früheren Pilger-wanderungen - schön, wieder einander zu sehen und zu prichten.

Die letzten 2 Stunden des alten Jahres verbringen wir auf der traditionellen meditativen Nachtwanderung und geniessen dann das Licht des Neujahrsfeuers im Kreuzganggarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Pilgerwanderung "Elsässerweg" November 2013

 

 

Die Wanderung startet im elsässischen Bartenheim - gut zu erreichen mit dem Regionalzug von Basel aus.

Abwechslungsreich durch Felder, Matten, Wälder und Dörfer wandern wir zu zweit Richtung Jugendherberge Rotberg Mariastein.

Nach einem ritterlichen Schlaf und währschaftem Ritterzmorge gehts unritterlich zu Fuss weiter übers Metzerlenchrüz, quer durch die Blauenweide und dem Ibach folgend durch das Chaltbrunnental nach Meltingen. Der letzte Aufstieg auf den Meltingerberg, von dort aus ist Beinwil an der Passwangstrasse in einer guten Stunde zu erreichen. Macht insgesamt 2 x 28 km.

Und wenn ich schon dran bin und das Wetter am nächsten Tag auch mitmacht, gehe ich am dritten Tag von Beinwil auf dem früheren Passwangweg nach Mümliswil.

 

 

 

 

 

 

Weitwandern von Kandersteg nach Locarno September 2013

über alle Berge

 

Suone

 

Albrunpass

 

Lago Salei Blick Richtung Lago Maggiore

 

Tessiner Steinkunst

 

Jetzt wollte ich es aber wissen! Nachdem ich schon anfangs Juli die nördliche Alpenkette von Kandersteg über den Lötschenpass bis Goppenstein überquert habe, starte ich am 11.9. in Hohtenn. In 10 Tagesetappen wandere ich auf der Südrampe nach Brig, durch das Goms nach Grengiols und biege ins Binntal ab. Auf dem alten Säumerweg über die Römerbrücke gehts das Binntal hoch über den Albrunpass. Auf italienischem Boden überb Scatta Minoia nach Valdo. Dann der steile Aufstieg über die Guriner Furgge auf Tessiner Boden und dann der Grenze entlang über die Pässe Quadrella, Cavegna, Busan hinunter nach Spruga fast zuhinterst im Onsernonetal. Und zu guterletzt in einem Nachtmarsch bei Vollmond nach Locarno, wo mich am 20.9. morgens um 9 Uhr der Lago Maggiore anlächelt.

11 wunderschöne Tage mit sehr abwechslungsreichem Wetter inklusiv dem ersten Schnee. Und einem Ablöscher als ich am zweitletzten Tag nachmittags um 16 Uhr zuhinterst im Onsernonetal mittel im Wald festgestellt habe, dass ein offenbar sehr interessierter Wandersfreund meinen Rucksack "entlehnt" und auf den Inhalt überprüft hat.

Was machen? Notfallmässig zurück nach Bern - und meine gesamte Ausrüstung dem Schicksal überlassen? Nein - also noch einmal eine Runde drehen, und tatsächlich: in einem nicht einsehbaren Fusspfad liegt MEIN Rucksack! Nichts fehlt.

Und ich habe gemeint, unter Wandersfreunden kann mann sich vertrauen.

Was lernt man daraus: nehmen sie mal den grossen Rucksack in eine öffentliche WC-Zelle hinein!

 

 

 

 

 

 

 

 

Pilgerwanderung von Bern-Kiesen nach Innertkirchen Juli 2013

gehen gegen den Strom

 

 

 

 

 

Eigentlich wollte ich etwas ganz Anderes machen: von Hohtenn durch das Oberwallis auf die Grimsel gehen. In Anbetracht der Sommerhitze habe ich mich dann spontan entschieden, nah am Wasser zu laufen um täglich Abkühlungs-möglichkeiten geniessen zu können.

Also Start am Bahnhof Kiesen und flussaufwärts der Aare entlang Richtung Oberland. Ein erster Badehalt im Flussbad Schwäbis in Thun - äusserst empfehlenswert - wer's gerne cool hat. Weiter entlang dem Südufer des Thunersees entlang auf den Spuren der Tausendjährigen Kirchen Scherzligen, Einigen und Schlosskirche Spiez. Mit dem Schiff auf die Nordseite und weiter auf dem traditionellen Pilgerweg ab Merligen Richtung Beatushöhle. Die stark touristisch aufgepimpte Beatushöhle lass ich links liegen - es zieht mich in Sundlauenen ans Seeufer... Nachdem der Körper wieder auf Wohlfühltemperatur ist mache ich wieder auf und durchquere das Bödeli und wandere weiter auf dem Jakobsweg Richtung Brienz. Unterwegs treffe ich auf einen Messerschmied in seiner Werkstatt. Auf ein Touristenpaar aus Hannover, das nach einem strengen Bergtour-Vortag sich im Brienzersee erholt. Unterwegs werde ich gefragt, wieso ich den verkehrten Weg gehe? Die andern kommen von Brienz und pilgern in die andere Richtung... äbe drum. In Brienz schaue ich mir das Feuerwerk zum 1. August an - da geht ein toller Batzen in die Luft. Das Publikum ist begeistert - ich auch. Der Gang durch die Aareschlucht oberhalb Meiringen bringt einem wieder auf andere Gedanken und rückt die zeitlichen Relationen zurecht. Wie lange das Wasser schon den eingeschnittenen Felsen schleift - und es bleibt dran - auch wenn unsere Generationen schon lange im Boden ruht...

 

 

 

 

 

Pilgerwanderung von Bern nach Fribourg Juni 2013

von Zähringerstadt zu Zähringerstadt

 

 

 

 

 

 

Die ersten Kilometer bis Thörishaus sind für Pilger hartes Pflaster. Zwar kann man nach der Durchquerung von Stadtzentrum und westliche Aussenquartiere ab Ausserholligen in den Wald des Könizberges ausweichen. Trotzdem führtder Wanderweg mehrheitlich über Hartbelag zur Bahnstation Thörishaus-Dorf.

Die Hartbelagstrecke lässt sich abkürzen, wenn man ab Bern SBB mit der S-2 bis Thörishaus-Dorf fährt. Der Wanderweg führt an die Sense hinunter und folgt flussaufwärts in die Sense-Schlucht - wirklich eine paradiesische Strecke, wo sich im Sommer auch Bademöglichkeiten anbieten.

Der Weg Richtung Richtung Fribourg führt aus der Schlucht heraus und abwechslungsreich auf und ab durch Wald und Felder. In Heitenried mündet er in den offiziellen Jakobsweg von Schwarzenburg herkommend. Im Dorfzentrum direkt am Jakobsweg liegt die Pilgerherberge.

Für den weitere Strecke ist die gelbe Muschel auf blauem Grund auf dem offiziellen Wanderwegweiser des Pilgerers Orientierung.

Im direkten Vergleich zu den Vortagen seit Solothurn bemerken wir, dass entlang des Weges in kurzen Abständen wieder Wegkreuze und Kapellen anzutreffen sind. Wo zwischen Solothurn und Bern reformatorische Nüchternheit angesagt ist, keine Wegkreuze, keine Kapellen, sind wir jetzt wieder in röm.-katholischen Stammlanden. Der Ausblick vom Pilgerweg auf den in einer Flussschlaufe der Saane gelegenen mittelalterlichen Kern von Fribourg ist eindrücklich. Wie Bern ist auch Fribourg eine Gründung des Adelsgeschlechts der Zähringer.

In Fribourg gibts viel zu schauen - Kirchen und Klöster bis zum Genug. Wer's anders mag, schlendert durch die obere und untere Altstadt. Es ist offensichtlich, wo das grosse Geld zu Hause (gewesen) ist.

 

 

 

 

Pilgerwanderung von Solothurn nach Bern Juni 2013

von der Aare zur Aare

 

 

 

Mit einem letzten Blick auf die ruhig fliessende Aare verlasse ich die 11-Stadt. Bald geht's durch den Laub- und Auenwald entlang der Emme. Ueber dem Fraumoos gaukeln seltene Kibitze. Ein Halt auf dem Chilehoger von Fraubrunnen in der angenehm kühlen ref. Kirche erlaubt eine Augenwanderung über die modernen 3 Glasfenster des einheimischen Künstlers Max Brunner. Weiter gehts durch Feld und Wald Richtung Jegenstorf. In der ref. Kirche mitten im Dorf sind es vorreformatorische Glasfenster, die das Auge erfreuen - wer entdeckt den Jakobus mit Stecken und Muschel? Weiter über einen Rücken mit einem weiten Ausblick in die Jurakette mit dem Weissenstein und die Ausläufer des Emmentaler Hügellandes. Mit einem kleinen Umweg ist das architektonische Juwel der ref. Kirche Urtenen-Schönbühl gut zu erreichen. Ein überlegt komponierter paralbelförmiger Betonbau aus den 60er Jahren - ohne Fugen - und einem eindrücklichen Glasfenster von demselben Max Brunner. Falls jemand auf den Sigrist trifft - mittelgrosse Statur, dunkle Haare - er lässt sich gerne ansprechen und wird den Pilgernden begeistert von "seiner" Kirche erzählen!! Und dann findet man sich wieder in der Agglomerationsrealität: Einkaufszentren, Autobahnzubringen, Reihenhäuser. Zukunft der Schweiz? Ein langer Marsch durch das sich entlang der Hauptstrasse hinziehende Zollikofen mit ganz verschiedenen religiösen Gebäuden (ref., röm.-kath., Mormonentempel, Neuapostolisch, buddhistische Pagode). Aber dann, die grüne Aare kommt wieder in Sicht und die letzten Kilometer führen gegen den Strom in die Zähringerstadt Bern.

Was muss man in Bern sehen? Altstadt-Lauben, Berner Münster, Aarebad Marzili, Bundeshaus, Bären-Park - für jeden Geschmack etwas. Selber entdecken!!!!

 

 

 

 

Pilgerwanderung von Basel nach Beinwil SO Mai 2013

mit kleinen Grenzüberschreitungen

 

Zu Zweit treffen wir uns unter dem Treffpunkt im Bahnhof. Auf dem dem Weg zum Basler Münster gibts einen kurzen Abstecher in die offene Elisabethenkirche, wo wir gleich kurz sitzen bleiben beim Mittagskonzert mit Klavier und Klarinette. Im Münster lassen wir uns von den verschiedenen Rottönen der Steine einstimmen. Bevor wir den Weg Richtung Mariastein unter die Füsse nehmen, noch ein kühles Bier. Dem Dorenbach entlang zieht sich ein grüner Gürtel durch die Agglomeration in den Buchenwald und wir ziehen ein Stück der grünen Grenze zu La Grande France entlang. Punkt 18 Uhr erwartet uns der Gästepater vor dem Kloster Mariastein und weist uns je eines der einfach-schönen Gastzimmer zum Uebernachten zu.

Am nächsten Morgen erhalten wir noch eine Verstärkung - zu Dritt ziehen wir los und steigen auf die Blauenkette. Beim Metzerlenchrüz die erste kurze Pause. Und weiter gehts Richtung Laufen. Mitten im Städtli erblicken wir die süssen unwiderstehbaren Versuchungen in der Bäckerei.

Beim Bahnhof vorbei Richtung Grindel treffen wir auf den Planetenweg. Eindrücklich die Grössen- und Distanzverhältnisse zwischen der Sonne und ihren Trabanten. Nach Grindel auf der Teerstrasse aufsteigend ein kurzes Telefon ins Berggasthaus Oberbergli: wir kommen!

Nach einem Salatteller spezial gehts zum Welschgätterli entlang der der nahe liegenden Sprachgrenze. Eindrücklich die Ausblicke in beiden Richtungen ins Laufener und ins Delsberger Becken.

Schlussendlich - langsam mit etwas angebrauchten Gehwerkzeugen der Abstieg Richtung Beinwil. Als Tagesbilanz stehen ca. 1200 m Steigung und 1100 m Abstieg auf dem Zähler - schön verteilt auf 26 km ab Mariastein.

 

 

 

Pilgerwanderung von Efringen-Kirchen nach Beinwil SO April 2013

Kontrastreicher Weg vom Markgräflerland zum Passwang

 

Gleich hinter dem Bahnhof gehts den Wegzeichen des Dreiland-Wanderweges entlang, der nach kurzer Zeit auf die erste blau-gelbe Jakobs-muschel des Himmelreich-Jakobsweges trifft.

Der Weg zieht sich oberhalb Fischingen durch die Rebberge, wo sich auch die Sicht auftut hinunter in die Rheinebene, hinüber zu den noch schneebedeckten Vogesen, hoch nach Basel - und dort öffnen sich die Schleusen am Himmel und blitzt und donnert es.

Weiter gehts durch die Dörfer Binzen und Oetlingen hinunter zur Luther-Kirche in Weil am Rhein, wo die letzte Jakobs-Muschel das Ende des Himmelreich-Jakobsweges markiert.

Der Wiese entlang zieht sich der Weg durch das urbane Basel und mich zur komfortablen Jugendherberge..

Am nächsten Morgen lerne ich ein für mich bisher unbekanntes Stück Basel entdecken, wo ich dem Wasser des Alban-Teiches entlang Richtung St. Jakob laufe. Der Weg zum Tagesziel führt durch das Gelände des Dreispitz, hinauf über den Rücken des Bruderholzes Richtung Therwil und über Egg. Die Ausblicke rheinaufwärts und rheinabwärts entschädigen etwas über die schmerzenden Füsse, bewegt sich der geneigte Wanderer auf dieser Tagesetappe doch fast nur auf geteerten Wegen. Nach einem kräftigen Thonsalat garniert schultere ich den Rucksack und marschiere noch einmal knappe 2 Stunden wo ich auf dem Kamm des Baselbieter Blauens meine Matte ins Frühlingslaub und mein Haupt in die Schlaftüte lege.

Am dritten Tag dann der Abstieg nach Grellingen und durch das mit Bärlauch bewachsene Chaltbrunnental. Gleich hinter dem Dorf Meltingen wieder der Aufstieg zur Meltinger Höhe. Nach einem erfrischenden Bier dann der Abstieg hinunter zum Kloster an der alten Passwangstrasse.

 

 

 

Pilgerwanderung von Dornach nach Beinwil SO März 2013

 

Start beim Bahnhof Dornach. Kontrast zwischen dem einfachen "Holzbarock" in der Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters Dornach und dem reichhaltigen "Rosabarock" in der grossen Domkirche des ehemaligen Basler Fürstbischofs in Arlesheim, nachdem er wegen der Reformation das Basler Münster verloren hatte.

Auf der Höhe angekommen wandern wir grenz-wertig zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn den alten Grenzsteinen von 1660 entlang.Im Hotel Bienenberg werden wir herzlich empfangen.

Am nächsten Morgen Aufbruch Richtung St. Pantaleon, Büren, Seewen, Nunningen nach Beinwil. In der Gaststube des Restaurants Morand in St. Pantaleon verführt uns der Anblick von selber geräuchertem Rohess-Speck - und einen Schluck Roten vom Wintersinger aus der Region.

Pilgerwandern unter erschwerten Bedingungen im Regen, Schnee, Nebel, Matsch - umso hautnaher des gemeinsame Erlebnis.

Auf dem Meltinger Berg halten wir nochmals Rast im Berggasthaus. In dunkler Nacht erreichen wir das erleuchtete Ziel - das Kloster Beinwil. Am Ostermorgen erhellt uns um 5 Uhr das Osterfeuer und die Osterliturgie - gefolgt vom Osterzmorge.

  hier gibt's mehr zu entdecken...
   

 

 

 

 

Pilgerwanderung von Säckingen (D) nach Beinwil SO Dezember 2012u

 

Beginn der Wanderung bei der längsten gedeckten Holzbrücke Europas. Es geht dem Rhein entlang bis zum Schloss Beuggen bei Badisch Rheinfelden.Wo heute der Rhein die Landesgrenze bildet, gehörte das Gebiet bis 1801 kulturell und politisch zu Vorderösterreich. Schloss Beuggen diente 560 Jahre lang als Sitz des Deutschen Ordens; sie ist heute die älteste noch erhaltene Kommende dieses Ritterordens überhaupt. Die Nacht habe ich nicht als Ritter verbracht, sondern als Gast am Spielabend in der evangelischen (Familien-)kommunität.

Auf der alten Steinbrücke über den Rhein durch das Zähringerstädtchen Rheinfelden Richtung Sonnenberg oberhalb Maisprach.Ueber den Tafeljura gehts weiter nach Gelterkinden, wo mir die Grandchamps-Schwestern auf dem Sonnenhof ein Nachtlager anbieten.

Aufbruch von Liestal aus auf den "Höheweg" via Nuglar nach Seewen und weiter Richtung Nunningen, Meltingerberg nach Beinwil SO. Nach einer kurzen Nachtwanderung empfängt uns um Mitternacht das Neujahrsfeuer im Kreuzgang-Garten.

Streckenkarte

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Jura-Höheweg August 2012ufuf dem Jura-Höheweg

in 4 Tagen vom Passwang bis Dielsdorf

 

Linde von Linn

  historischer Grenzstein
   

 

Fricktaler Höheweg Juli 2012

in 3 Tagen von Rheinfelden vom unteren Fricktal nach Mettau ins obere Fricktal

 

historischer Grenzstein Vorderöstereich

  Wasserschloss Aargau
   

 

 

 

Schnee im Schwarzbuebeland - Hohe Winde

 

Hohe Winde Blick Richtung Delemont

  Waldleben
   

 

 

 

 

La Frontière chez La Brévine

 

Rochers du Cerf

  Schneewüste
   

 

 

 

 

am Mystery-River im Eriz Dezember 2011

 

Zulg im Winter

  Golden Hohgant
   

 

 

 

2-Tagestrekking im unteren Baselbiet und Fricktal September 2011

Von Liestal über die Sissacher-Flue, Ruine Bischofstein, Böcktener und Rickenbacher Flue zur Ruine Farnsburg. Weiter zum Aussichtsturm auf dem Sonnenberg, zum Breitsee-Maitli im Meelmer-Forst und dann dem Rhein entlang nach Rheinfelden.

 

Blick auf den Tafeljura Richtung Schwarzwald

  Biwaknacht im Buchenwald unter einer Plache
   

 

 

 

 

2-Tagestrekking von Dornach SO nach Delémont Ende Juli 2011

Von Dornach über die Ruine Pfeffingen, Grellingen, durch das Chaltbrunnental über den Meltingerberg ins Lüsseltal nach Erschwil. Hoch zum Oberbergli zum Fringeli und dann über den Röstigrat in den Jura libre.

   

Juralandschaft mit Ruine Pfeffingen

 
   

 

 

 

6-Tages-Trekking im Schaffhauser-Zipfel im Juni 2011

Start in Neuhausen beim eindrücklichen Rheinfall im Uhrzeigersinn der Landesgrenze entlang bis Stein am Rhein.

1. Etappe: Neuhausen bis Ruine Rudegg

2. Etappe: Durch die Burgunder-Rebberge von Osterfingen - Wilchingen nach Hallau. Besuch des Klangreservoirs oberhalb der Rebberge von Osterfingen. Entlang der grünen Grenze nach Schleitheim.

3. Etappe: Aufstieg zum Schleitheimer Randenturm und auf der Höhe bleibend hinüber zum Hagen-Turm. Beides Aussichtstürme mit einer herrlichen Rundsicht. Abstieg nach Bargen.

4. Etappe: Immer wieder wechselnd über die deutsch-badische Grenze nach Bietingen.

5. Etappe: Durch die baden-württembergische Exklave Büsingen (ein Ort mit sowohl einer deutschen wie auch einer schweizerischen Postleitzahl) entlang des Rheins bis Gailingen.

6. Schlussetappe: nach Stein am Rhein

 

 

 

 

 

 

In den Reben des Klettgaus; Aufstieg zum Klangreservoir; ein lohnendes Hörerlebnis!!

  ohne Kommentar
   

 

 

 

Schnee und mehr.... 2011

Skitour mit Biwak

Eindrücklich - wieder einmal Stille erleben: keine Zivilisationsgeräusche, kein Verkehrslärm

 

 

Tarp Biwak

  Winter-Biwak
   

 

 

 

Panorama-Trogenalp

  Schneeschuhwandern
   

 

2-Tagestrekking durch den Röstigraben von Thörishaus nach Fribourg im Oktober2010

Ausgehend von Thörishaus alles entlang des Sense-Flusses entlang bis zum fribourgischen Sensebezirk. Durch die eindrückliche Galterenschlucht nach Fribourg.

 

4-Tagestrekking entlang der Landesgrenze von Soubey bis Damvant im Doubsgebiet August 2010

Erster Tag: steiler Aufstieg durch den Wald vom Fluss zur Höhe des Clos du Doubs; rund 400 Höhenmeter zuerst durch den typischen feuchten Schluchtwald mit Buchen und dann der Uebergang zur trockenen Vegetation mit Mehlbeere und Föhren. Staunen über den offenen Nachthimmel mit klarster Sternennacht. Am nächsten Morgen ist alles taunass.

Zweiter Tag: weiter der Grenze entlang durch Feld und Wald und wieder Abstieg zum Doubs, welcher jetzt definitiv die Schweiz verlässt.Begegnungen mit Reh, Fuchs, Hase. Ueber dem Clos du Doubs kreisen ein volles Dutzend grosser Greifvögel. Ein Blick durch den Feldstecher zeigt, dass es rote Milane sind. Nachtkonzert: es fängt an zu regnen. Unter dem schützenden Dach des Tarp kein Problem.

Dritter Tag: an einem abgelegenen Waldrand stosse ich auf eine Gruppe von Wildschweinen. Es sind Mütter mit ihren halbwüchsigen Jungen, die sich in den Wald verziehen. Abenteuerlicher Grenzverlauf: ich frage mich, welche Ueberlegungen zum zick-zack-Verlauf der Grenze geführt haben? Mit Blickrichtung Norden toller Ausblick auf die Ajoye und tief nach Frankreich.

Vierter Tag: auf und ab durch Feld und Wald. Teilweise stosse ich auf alte Schmugglerpfade. Diverse Stacheldrahtzäune übersteigen. Begegnung mit Zeugen aus verschiedenen Zeitepochen, wo das Fürstbistum Basel noch an Savoyen grenzte, Grenzsteine mit dem Berner Bär, nachdem auf Veranlassung von Napoleon das Gebiet des niedergegangenen Fürstbistums dem Kanton Bern zugeschlagen wurde.Weiter Grenzsteine, die vor und nach dem ersten Weltkrieg gesetzt wurden.

(mit einem Click auf die Fotos können Sie vergrösserte Ansichten aufrufen)

 

verträumter Doubs

  alter Grenzstein mit Berner Bär und Wappen des ehemaligen Fürstbistums Basel
 
grüne Grenze im Feld   abenteuerlicher Grenzverlauf durch Wälder
 
moderne Geschchte   Wasser-Tankstelle
   

 

 

 

Tarps

 
Tarp mit Vordach   Tarp als Windschutz

 

Freien Mutes Trekking - einige Impressionen

 
Aus- und Einblicke im Schwarzenburgerland    
 
Geheimnisse am Doubs  
 
Farbenspiel   Frauenmantel im Morgentau